Gallenblasenchirurgie

Oft sind sie unbemerkter Begleiter, oft lösen sie aber auch unangenehme Bauchschmerzen aus: Gallensteine. Im Laufe des Lebens kann es in der Gallenblase zu der Entstehung dieser Steine kommen. Die Ansammlung von Gallensteinen in der Gallenblase nennt man Cholezystolithiasis. Häufig als Zufallsbefund diagnostiziert, machen diese Steine oft viele Jahre keine oder nur geringe Beschwerden. Werden die Steine aber symptomatisch, kann es typischerweise zu rechtsseitigen Oberbauchschmerzen kommen. Die Gallenblase kann sich durch die störenden Steine immer wieder entzünden. Wir sprechen dann von einer wiederkehrenden Cholezystitis. Gerade kleine Gallensteine können zudem den Weg aus der Gallenblase hinaus in das Gallengangssystem finden und dort zu extrem schmerzhaften und auch gefährlichen Entzündungsprozessen der Gallengänge bzw. der angeschlossenen Organe wie der Bauchspeicheldrüse führen. Beginnen die Steine, Beschwerden zu verursachen, ist in der Regel die operative Entfernung der Gallenblase nötig. Diese sogenannte Cholezystektomie wir in der Regel laparoskopisch durchgeführt. Nur in seltenen Fällen ist die offen-chirurgische Operationstechnik erforderlich. Beide Eingriffe werden in Vollnarkose durchgeführt. Zur Diagnosestellung bedarf es einer Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes. Ergänzend wird in der Regel eine Blutuntersuchung durchgeführt. Manchmal ist eine weiterführende Diagnostik sinnvoll.

Laparoskopische Gallenblasenentfernung (Cholezystektomie)

Bei der laparoskopischen Gallenblasenentfernung entfernen wir die Gallenblase mitsamt den Beschwerden verursachenden Gallensteinen minimal-invasiv. Dieses gewebeschonende Verfahren ermöglicht die Verkürzung des Klinikaufenthaltes und der operationsbedingten Beschwerden.

Offen-chirurgische Gallenblasenentfernung (Cholezystektomie)

In nur seltenen Fällen ist die offen-chirurgische Entfernung der Gallenblase erforderlich. Über einen Zugang im rechten Oberbauch entfernen wir auch hier die Gallenblase mitsamt der Gallensteine. Der Klinikaufenthalt ist im Rahmen des offen-chirurgischen Verfahrens mit drei bis vier Tagen etwas länger als nach dem laparoskopischen Eingriff.

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Dr. med. Nina Picker

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